Neuigkeiten November 2009

Mobile Rehabilitation zur Bewältigung der Zukunft

„Seit 2 Jahren im Gesetz, Umsetzung bislang weitgehend Fehlanzeige“

Das Symposium (der Bundesarbeitgemeinschaft Mobile Rehabilitation, der Diakonie und der DVfR) wurde von den Teilnehmern als Gewinn einer nachhaltigen, aber auch zukunftsorientierten Auseinandersetzung zur MoRe verstanden. Die Anwesenheit von Vertretern des BMAS, Fr. Brigitte Lampersbach, und des BMG, Hr. Dr. Joachim Becker sowie Referenten vom MDS und der AOK Bund unterstrichen recht eindeutig die Wichtigkeit des Themas. 2 Aspekte standen im Mittelpunkt der recht lebhaften Diskussionen. Zum einen die bisherigen Erfahrungen zur Wirtschaftlichkeit der MoRe und zum zweiten, wie lassen sich zukünftig die Probleme der praxisnahen Anwendung wirklich umsetzen.
Unterschiedliche Auslegungen gab es zum Zugang zur MoRe. Während der Dr. Stefan Gronemeyer vom MDS die Teilnahme zunächst auf geriatrische Patienten einschränkte, gab es Widerstand z.B. durch Fr. Brigitte Lampersbach, BMSA. Sie forderte auf, keine Einschränkungen zuzulassen und die MoRe auch für neurologische Patienten anzuwenden. „Wir wollen damit unter anderem alle die Behinderte erreichen, die ansonsten keinen Zugang zur Teilhaberehabilitation haben“. Das fand die Zustimmung der Teilnehmer des Symposiums.

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