Neuigkeiten Oktober 2009

MAIK 2009

Bericht unseres Vorstandmitglieds Karl-Eugen Siegel vom Münchner außerklinischen Intensiv Kongress vom 30.-31.10. 2009

 

  K.E. Siegel präsentiert unseren Verband und unsere Initiative „10 Jahre brainWEEK“


Sind wir im SHV – FORUM GEHIRN e.V. und hier im Besonderen im Vorstand auf dem aktuellen Stand der Rehabilitation, Pflege und außerklinischen Versorgung unserer hirnverletzen Betroffenen?  Eine gute Gelegenheit gab es da beim 2. Münchner außerklinischen Kongress.

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20 Jahre Therapiezentrum Burgau

Ein Bericht unseres Vorstandmitglieds Karl-Eugen Siegel über den 3. Burgauer Kongress vom 1.-3. Oktober.

  Max Schuster, Initiator des Therapiezentrum Burgau

 Max Schuster, Initiator des Therapiezentrum Burgau

Es war nicht anders zu erwarten, als dass die „Burgauer“ zu ihrem Jubiläum erneut mit den charismatischen Vorreitern in der Rehabilitation Hirnverletzter zu aufwarten würden. Egal, ob es die quirlige Frau Dr. Felicie Affolter mit Walter Bischofberger war, oder Kay Coombes die Begründerin des F.O.T.T.-Konzeptes, das die sensible Wahrnehmung des Mund und Schlucktraktes in unser aller Bewußtsein brachte bis hin zu den Bobathinstruktoren und Erfahrungsberichte aus der eigenen Praxis.

 

  Kay Coombes, Walter Bischofberger, Felicie Affolter (v.r.)

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Was ist für Sie Lebensqualität?

 

Als betroffene Angehörige von Menschen im Wachkoma haben wir ernste Probleme die neue Lebenssituation zu begreifen. Wir haben Sorge, dass alles unternommen wird, unseren Angehörigen zu helfen. Wir sehen, hören und reden möglicherweise darüber.  Aber ein jeder Angehörige möchte, dass es dem Betroffenen gut geht. Wir hoffen, dass es ihm gut geht, dass er in Sicherheit ist und dass er sich wohlfühlt. Das ist gut und richtig.

 

Aber woran messen wir die von uns erwartete und erhoffte  Lebensqualität für unseren Partner, für unser Kind oder für unseren Angehörigen.

Machen Sie mit  bei der Umfrage: Was ist für Sie die Lebensqualität Ihres Angehörigen, der  sich im Wachkoma befindet?  Uns ist es wichtig zu wissen, was ist für Sie der Maßstab Ihrer Lebensqualität in dieser besonders schwierigen Lebenssituation.

Schreiben Sie uns dazu Ihre Gedanken. Wir beabsichtigen, einige Meinungen auf unserer Homepage zu veröffentlichen. Wenn Sie es möchten,  können Sie auch ein Bild beifügen.

Teilnehmer können alle Besucher unserer Homepage sein, unabhängig der Mitgliedschaft im Verband.

Senden Sie Ihre Meinung an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Einsendeschluss: 31. Januar 2010

 

Wachkoma versus Hirntod

 

Günther Jauch, Max Siegel, Karl-Eugen Siegel, Dr. Engel (v.r.) Karl-Eugen Siegel war am Mittwoch 21. Oktober 2009, 22.15 Uhr zu sternTV Moderator Günther Jauch eingeladen.

 

 


Günther Jauch, Max Siegel, Karl-Eugen Siegel, Dr. Engel (v.r.)

 

Hintergrund war die Meldung des Erlanger Universitätsklinikums vom 09.10.2009:

Erste Schwangerschaft im Wachkoma erfolgreich beendet – aus dem Fall des „Erlanger Babys“gelernt.

Weiter war zu lesen, dass eine Schwangere im Wachkoma vor eineinhalb Jahren einen gesunden Jungen zur Welt brachte.
Im Fall des "Erlanger Baby", bei dem versucht wurde, das Leben eines Föten einer hirntoten Schwangeren zu retten, misslang dieser Versuch.
Doch das "Erlanger Baby" sorgte 1992 für einen ethischen Aufruhr in der BRD, der soweit ging, dass sich selbst der Bundestag damit beschäfigte und einige Parlamentarier sogar ein entsprechendes Gesetz verlangten.

Diese Diskussion veranlasste K.E. Siegel sein Tagebuch zu veröffentlichen, das das Schicksal seiner Frau schilderte, die sich ein Jahr zuvor in dieser Grenzsituation befand. Als Hirntote gebar sie einen Jungen, der mit 1165g als Frühchen zur Welt kam.

Die ethische Auseinandersetzung mit diesem Thema aber auch die besondere Situation der Menschen im Wachkoma ist Thema das Siegel beschäftigt.

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