News 2011

Jetzt erschienen im Hippocampus Verlag

 
5. Nachsorgekongress als Tagungsband erschienen

Rehabilitation und Nachsorge nach Schädelhirnverletzung

Teilhabesicherung: Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit verbessern

Rund 2,8 Millionen Menschen sind in Deutschland durch die Folgen einer Schädelhirnverletzung selbst oder als Angehörige betroffen - die hochgerechneten Kosten für diese Patienten betragen 2,8 Milliarden Euro. Diese Zahlen verdeutlichen die Tragweite des Problems und diesjährigen Kongressmottos von Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Teilhabesicherung für Menschen mit Schädelhirnverletzungen. Die Zahlen stehen aber auch für 2,8 Millionen tragische Einzelschicksale: Für Menschen, die häufig selbst nicht mehr in der Lage sind, sich Gehör zu verschaffen, die darauf angewiesen sind, dass ihre gesetzlich verankerten Rechte in ihrer alltäglichen Realität ankommen.nachsorgekongress_tagungsband_11_jpg_174_253_80

 

Der Gesetzgeber hat gute Sozialgesetze geschaffen und auch die UN-Behindertenrechtskonvention gilt seit 2009 verpflichtend für Deutschland - allein die Umsetzung der Rechte ist aus Sicht der Menschen mit Hirnverletzungen und chronischen neurologischen Krankheiten noch immer in hohem Maße lückenhaft und dringend entwicklungsbedürftig. Nach wie vor stehen auch pflegende Angehörige im gesellschaftlichen Abseits, sind von finanzieller Unsicherheit bedroht und kämpfen um die Anerkennung ihre Engagements.

Die in dieser Publikation gesammelten Beiträge zum 5. Nachsorgekongress der Arbeitsgemeinschaft "Teilhabe, Rehabilitation, Nachsorge und Integration" spiegeln wider, welchen Möglichkeiten und Grenzen der Teilhabe schädelhirnverletzte Menschen und ihre Familien in der harten Wirklichkeit begegnen.

Zielgruppe: in der Neurologischen Rehabilitation und in den Nachsorgeeinrichtungen Tätige, Betroffene, Vertreter der Kostenträger und der Gesundheitspolitik

A. Ebert, L. Ludwig, P. Reuther (Hrsg.)
Reihe Zentrales Nervensystem Bd.5
Hippocampus Verlag
Bad Honnef 2011
126 Seiten, zahlreiche Abbildungen, br.
 € 24,90, ISBN 978-3-936817-79-9

Hippocampus Verlag GmbH
 Bismarckstr.8
53604 Bad Honnef
 Bestellung per Fax:
 02224-919482 oder
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Kurzinterview zur mobilen neurologischen Rehabilitation

 Kurzinterview mit Dr. med. habil. P. Reuther,  Vorsitzender des Bundesverbandes ambulant-teilstationären Neurorehabilitation (BV ANR e.V. )

Wie uns bekannt wurde, haben Sie bundesweit als 1. ambulante Einrichtung, die Zulassung für die mobile neurologische Rehabilitation bekommen. Herzlichen Glückwunsch.

Worin sehen Sie die besonderen Aufgaben der mobilen Rehabilitation und ihrer Zulassung für neurologische Patienten?

Mobil aufsuchende Rehabilitation in der Wohnung und im direkten Lebensumfeld ist nach einer 10 jährigen erfolgreichen Modellphase schon seit der vorletzten Gesundheitsreform 2007 im Sozialgesetzbuch V verankert. Bislang sind bundesweit nur wenige Einrichtungen für mobile altersmedizinische Rehabilitation  „am Markt“ (Bad Kreuznach, Marburg, Woltersdorf, Wiesbaden, Karlsruhe).

Mobile Rehabilitation ist für diejenigen Patienten bedeutsam, die die für sie notwendigen medizinischen und sozialen Rehabilitationsangebote in einer Einrichtungen, in der Rehaklinik oder im ambulanten Rehazentrum nicht erreichen können oder deren Rehabilitationsziele sich erst in der Häuslichkeit, im Lebensumfeld erfolgreich erarbeiten lassen.

Das ganze Interview finden Sie unter Infos - Kurzinterview

 

Kleine Rechtskunde zur ambulanten neuropsychologische Therapie

Es wird als bekannt vorausgesetzt, dass ambulante neuropsychologische Therapie
derzeit noch immer nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten ist.
Das bedeutet, dass der Versicherte zunächst keinen Rechtsanspruch auf die Erbringung der Leistung hat.
Da das Verfahren zur Anerkennung der Therapie aber seit nunmehr beinahe acht Jahren andauert,
sind die Chancen, diese Therapie im Einzelfall durchzusetzen, im Augenblick recht gut.
Viele Patienten und Therapeuten sind sich nicht sicher, ob und wie man sich gegen die Ablehnung
einer Kostenübernahme zur Wehr setzen kann und was das kosten würde.

Den vollständigen Text finden Sie unter Fachbereiche - Rehabilitation - NeuroPsychologie

 

Treffen im Bundesministerium für Gesundheit

Bundesvorsitzender Lothar Ludwig  mit Dr. Paul Reuther (BV ANR e. V.)
und Dr. Vöcking (Stiftung ZNS) im BMG

Erfreulich der Termin im Bundesministerium für Gesundheit. Nach wiederholter  Kritik während des 5. Nachsorgekongresses, dass das BMG sich nicht direkt am Kongress beteiligte, wurde am 16. März ein Termin durch Mitglieder der AG Nachsorge wahrgenommen. Der Bundesvorsitzende des SelbstHilfeVerbandes – FORUM GEHIRN, Lothar Ludwig, Dr. Paul Reuther, Vorsitzender des BV ANR e.V und Dr. Vöcking, geschäftsführender Vorstand der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung trafen sich mit Ministerialrat Markus Algermissen und Fr. Dr. Swantje Jäger-Lindemann im BMG-Berlin

Treffen im BMG 2011  

 

 

v. rechts: Dr. Swantje Jäger-Lindemann, Hr. Algermissen, Dr. Vöcking, Lothar Ludwig und Dr. Reuther

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Jahresversammlung des SHV - FORUM GEHIRN in Berlin

Nach dem erfolgreichen Abschluss des 5. Nachsorgekongresses fand die Jahresversammlung unseres Verbandes in der Charité Berlin statt. Betroffene, Angehörige und Vertreter von Institutionen nahmen den Bericht des Vorstandes, vorgetragen durch den Vorsitzenden, entgegen. In seinen Ausführungen ging er noch einmal kurz auf die Ziele ein, die für das vergangene Jahr 2010 vereinbart wurden.
Dazu gehörten:
- Schaffung von Voraussetzungen für den weiteren Ausbau gemeinsamer Arbeit des Vorstandes, der    Selbsthilfegruppen und der Fachbereiche;
- Vertiefung der Zusammenarbeit mit Institutionen der Medizin, der Rehabilitation, der Pflege und der Therapie;
- Ausbau zielgerichteter Aktivitäten durch die Leiter der Fachbereiche;
- Ausbau von Projekten zur konkreten Unterstützung von Betroffenen;
- Beratung und Unterstützung der Mitglieder und anderer Betroffener;
- Teilnahme an Veranstaltungen auf bundes- und regionaler Ebene;
- Unterstützung der Selbsthilfetage in den jeweiligen Einzugsbereichen;

Vorsitzender L. Ludig In seinem Bericht zur Verbandsarbeit ging der Vorsitzende im Einzelnen auf folgendes ein:
Durch den Vorstand wurde eine Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahme für die Leiterinnen und Leiter von Selbsthilfegruppen (SHG) organisiert und durchgeführt. Im Mittelpunkt standen die Analyse der Situation im Verband sowie die sich in der Praxis abzuleitenden Schlussfolgerungen. Die Stärkung der Basisarbeit vor Ort stand im Vordergrund.
Die LeiterInnen von SHG sollten die Möglichkeit solcher Schulungs- und  Weiterbildungsmaßnahme nutzen, um die Arbeit mit unseren Mitgliedern vor Ort zu aktivieren. Ein Anfang wurde gemacht, um aber die Zielstellung umsetzen zu können, brauchen wir jeden Einzelnen. Jedes Mitglied sollte einmal darüber nachdenken, wie es mithelfen kann, unseren Verband zu stärken.

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Hilfe erwünscht

einen lieben gruß aus delitzsch an die leser
wer kann mir bei der beschaffung einer hubbadewanne behilflich sein?
wer weiß,welches amt sich finanziell mit beteiligt?
bietet jemand eine gebrauchte an?
mein mann befindet sich seit 3 jahren im wachkoma. ist in einem pflegeheim phase f und ich will ihn ab feb.2011 nach hause holen.
weitere infos:pflegekasseenbeitrag für umbaumaßnahmen beantragt
ksv-sachsen beteiligt sich mit 400,-euro (lege widerspruch ein)
sozialamt delitzsch,eingliederungshilfe antrag gestellt
wer kann mir bitte helfen? umbau ist schon im gang, leider.
mit lieben grüßen elke schöler
allen lesern ein ruhiges und besinnliches weihnachtsfest

Antwort über :    Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Verdienstorden an Karl-Eugen Siegel

Am Tage des Ehrenamtes wurde Karl-Eugen Siegel, stellv. Vorsitzender des SelbstHilfeVerbandes – FORUM GEHIRN e. V.  das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch den Bundespräsidenten Christian Wulff verliehen.
Am 04. Dezember überreichte  der Ministerpräsident des Landes Baden Württemberg, Herr Stefan Mappus , den Verdienstorden im Rahmen eines Festaktes im Neuen Schloss Stuttgart.

 

 

 

 

 

 

Wir gratulieren Karl-Eugen Siegel recht herzlich und danken für sein stets unermüdliches Ringen, bei der Hilfe und Unterstützung von vielen Betroffenen und deren Familien.

Der Vorstand
SHV – FORUM GEHIRN e.V.

 

Stärkung des Vorstandes

Gestärkt werden wir das Jahr 2010 hinter uns lassen. Eine erfolgreiche Selbsthilfearbeit mit vielen Maßnahmen haben den Vorstand veranlasst, Frau Ingrid Zoeger, in den Bundesvorstand zu kooptieren, um ihn für künftige Aufgaben zu verstärken.
Zoger

Frau Zoeger leistet seit Jahren eine erfolgreiche Selbsthilfehilfearbeit in Thüringen und darüber hinaus. Ihr Engagement ist es zu verdanken, dass wir im Freistaat Thüringen den 1. Hirntag im Jahr 2010 durchführen konnten.
Der Vorstand wünscht Frau Ingrid Zoeger bei Ihren neuen Aufgaben Mut, Zuversicht und Kraft , dass sie den Vorstand durch ihr Wissen und ihre Kompetenz stärkt und sich im Interesse von Betroffenen und deren Angehörige auch weiterhin aktiv einsetzt.

 

Der Vorstand
SHV – FORUM GEHIRN e. V.

November 2010

 

Intensiver Erfahrungsaustausch in Vechta

Wissenschaftler, Therapeuten, Pflege und Vertreter der Selbsthilfe diskutierten im Aphasie-Zentrum Josef Bergmann in Vechta-Langförden zum Thema:  Aphasie und Wachkoma

Am 17.11.2010 fand eine großangelegte und thematisch erfolgreiche Veranstaltung im Aphasie-Zentrum Josef Bergmann gGmbH in Vechta-Langförden zum Thema: Teilnehmer
Miteinander kommunizieren! „Leben in unterschiedlichen Welten nach Hirnschädigung“ Aphasie und Wachkoma statt.
Organisiert wurde diese eintägige Fachtagung vom SelbstHilfeVerband – FORUM GEHIRN e.V. und vom Aphasie-Zentrum Josef Bergmann. Federführend an der Vorbereitung waren Herr Werner Dornieden (Leiter der Einrichtung), Dr. Andreas Winnecken (Aphasiologe und Koordinator für Entwicklung & Konzept im Aphasie-Zentrum) und Herr Lothar Ludwig als Bundesvorsitzender des SHV – FORUM GEHIRN e.V. beteiligt. Ein besonderer Dank gilt Frau Petra Pekeler (Aphasie-Zentrum) für die in der Vorbereitungsphase geführten Korrespondenzen und für den Aufbau der strukturellen Rahmenbedingungen zur Durchführung für diese Tagung.

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Der Weg in die richtige Richtung

Es sind die Angehörigen, die sich am 15.11.2010 im Neurologischen Pflegezentrum Möhringsburg in Badbergen eingefunden haben, um etwas über ein „Miteinander“ zu erfahren.  Betroffen vom Schicksalsschlag ist es für die meisten Angehörigen schwer, zueinander zu finden. Schwer ist es auch, über das persönliche Schicksal zu reden, sich auszutauschen. Sehr viele Angehörige haben Probleme, sich in der Öffentlichkeit zu „outen“, sich mit den Betroffenen außerhalb der Einrichtungen bzw. des unmittelbaren Wohnumfeldes frei zu bewegen.

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Weiterbildung zum Persönlichen Budget in Bad Kreuznach

Unter großer Beteiligung fand das vom  SHV - FORUM GEHIRN  e.V. organisierte und durch die GKV finanziell unterstützte Seminar zum Persönlichen Budget (PB)  in Bad Kreuznach statt.
Fr. Beiersdorf und Karl-Otto Mackenbach (verantwortlich für die Organisation)  gewährleisteten einen für alle reibungslosen Ablauf. Teilnehmer des Seminars Aus dem ganzen Bundesgebiet reisten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an. Die Zielstellung der Weiterbildung bestand in der Vermittlung von grundsätzlichem Wissen und der Schaffung von Selbstvertrauen zur Beantragung und Anwendung des PB für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen. 
Fr. Beiersdorf brachte nicht nur ihre persönliche Erfahrung aus vielen Beratungen zum  PB ein, sondern es gelang  auch hochkarätigen Referenten  zu gewinnen.
So referierten Fr. Dr. Corina Zolle, stellvertretende Vorsitzende ForseA  e.V.,  Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann, Vorsitzender des DVfR,  sowie Herr Dr. Harry Fuchs, Sozialrechtsexperte,  zu speziell ausgewählten Themen.

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Forgetting Dad (Der vergessene/vergessliche Vater)

Vater ein Film von Rick Minnich, einem Berliner Filmemacher, der seinen eigenen Vater porträtiert. Minnichs Vater verliert nach einem harmlosen Auffahrunfall sein Gedächtnis. Bei der Recherche, die Rick Minnich 20 Jahre nach dem Unfall  innerhalb seiner Familie durchführt, macht er verblüffende Entdeckungen, die ihm  seinen Vater Richard zum einen als unter Amnesie leidenden Mann oder aber als einen genialen Schauspieler sehen lassen. Vater Richard, der sich selbst nach dem Unfall "Der Neue Richard" nennt, beginnt ein neues Leben mit einer neuen Frau. Weit weg von seiner früheren Familie und weitestgehend ohne Kontakt zu dieser.
Ein hoch spannender Dokumentarfilm der bis zum Schluss die Frage offen lässt, ob "Der Neue Richard" nun eine Amnesie hat oder nicht und inwieweit jemand fähig ist, bewusst eine solch neue Lebensrolle zu spielen.
Eine Antwort konnten die Zuschauer im nachfolgenden Gespräch weder vom Filmemacher und Sohn Rick Minnich, noch von Prof. Dr. Hans J.
Markowitsch von der Uni Bielefeld gegeben werden. Beispiele von Prof.
Markowitsch zeigten nur zu gut auf, dass psychischer Stress durchaus in der Lage ist, einen Menschen nicht nur in eine Amnesie sondern auch zu extremsten körperlichen Gebrechen, bis hin zu einer Querschnittlähmung bringen kann.

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Urlaub auf Rügen - hier ist es möglich

Wie oft suchen Familien mit ihrem schwerstpflegebedürftigen Angehörigen einen Ort der Erholung.
Die Ferien- und die Urlaubszeit ist nicht mehr in weiter Ferne und für viele stellt sich die Frage, wohin könnte ich mit meinem zu pflegenden Angehörigen und der Familie und Freunden fahren, um auszuspannen, die Natur genießen und in schöner Umgebung erholen. Es gibt viele Angebote, aber leider nicht für diese vom Schicksal betroffenen Familien. Um so mehr freuen wir uns sie über das nachfolgende Angebot zu informieren.

Ab März 2010 haben wir für Sie ein komfortables Ferienhaus für Jeden und besonders für Menschen mit Behinderung, im Rollstuhl, oder im sog. Wachkoma ganzjährig zu vermieten.
Sie finden ein geräumiges Zimmer mit elektrisch höhenverstellbarem Behindertenbett und Nachtschrank sowie Lifter.

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