Fragen und Antworten

Oft ist es soweit, Sie wissen nicht mehr weiter. Irgendetwas Helfendes wird gesucht. Sie finden allein keine Lösung.   

Vielen von uns ist es schon passiert – Hilflosigkeit macht sich breit. Man fühlt sich mit den Fragen allein gelassen und Mutlosigkeit gesellt sich dazu. Was also kann und sollte getan werden?
Wir als Verband haben schon sehr oft darauf verwiesen und wiederholen es deshalb noch einmal. „Miteinander kommunizieren“  ist hilfreich.
Viele tausende Familien sind durch einen Schicksalsschlag betroffen. Sie alle haben ähnliches durchlebt. Sie haben sich im Verlaufe der Zeit ein grundlegendes praktisch erworbenes Wissen angeeignet. Sie haben die Erfahrungen, die Andere jetzt eventuell benötigen.

Senden Sie Ihre Frage per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.   Wir stellen eine Auswahl von Fragen ins Netz. Jeder kann antworten. Wir werden diese Antworten den Fragenden zur Verfügung stellen und die Antwort zur Frage hinzufügen und mit veröffentlichen. 

Wir bitten die Fragen verständlich und kurz zu formulieren.
Wir bitten auch die Beantworter der Fragen, diese kurz und präzise zu beantworten.

 

Ambulante mobile neurologische Rehabilitation

Frage vom 02.08.2011

Nach aufmerksamem lesen des Kurzinterviews mit Dr. Reuther stellt sich mir immer noch die Frage, inwiefern sich die mobile Reha von einer guten therapeutischen Versorgung zuhause unterscheidet. Mein Ehemann  hat z.B. 4 x Physiotherapie, 2 x Ergotherapie und 2 x Logopädie pro Woche. Viel mehr hatte er in der Reha vor seiner Entlassung auch nicht. Diese Therapien hat er seit nun fast 10 Jahren. Eine mobile Reha würde sich doch mit Sicherheit nicht über so einen langen Zeitraum erstrecken. Was passiert, wenn keine weiteren Fortschritte im häuslichen Rahmen und mit Hilfe der mobilen Reha mehr zu verzeichnen sind. Hat der Patient dann noch Anspruch auf diese erhaltenden Therapien? Oder muss dann ein gewisser Zeitraum verstreichen bevor wieder eine neue Reha erfolgen kann.
Wo genau liegt der Vorteil?
 
Eine andere Frage in dem Zusammenhang. kann die mobile Reha von jeder Therapiepraxis ausgeübt werden oder braucht es besondere Zulassungsvoraussetzungen? Kann die mobile Reha auch in der Berufseingliederungsbegleitung eingesetzt werden? (Ich habe hier den Fall, dass Teilnehmer des Reha-Aktiv-Programms Therapien erhalten sollen, z.B. in Pausenzeiten, oder Hilfen bei der Umsetzung der Arbeitsvorgänge, aber die Kassen wollen nur zahlen, wenn die Leute in der jeweiligen Therapie-Praxis behandelt werden).

Mit freundlichen Grüßen
K. A.

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Blindengeld für Menschen im sog. Wachkoma

Frage

Wie verhält es sich mit dem Blindengeld für Wachkomapatienten? Die Aussagen widersprechen sich doch zum Leidwesen von Angehörigen. Auch Sachbearbeiter bei Krankenkassen geben unterschiedliche Aussagen von sich.

Frau Sabine F.

Antwort

Blindengeld auch für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen?

Seit langer Zeit gibt es viele Diskussionen um das Blindengeld für Menschen im sog. Wachkoma. Die einen meinen, es gibt für sie kein Blindengeld, da der Zustand „Wachkoma“ nicht ausreichend ist für die Zahlung des Blindengeldes. Andere meinen – ja – das bekommt jeder der sich im Zustand des „Wachkomas“ befindet.
Um ein wenig Licht in das Dunkel zu bringen, lesen Sie dazu nachfolgend einen Vorgang.
Zu beachten ist, dass dieser Vorgang ein Fallbeispiel darstellt und nur als Anregung dient, um bei eigener Betroffenheit in der Familie richtige Entscheidungen abzuleiten.
Es muss erwähnt werden, dass die Regelungen über den Bezug von Blindengeld unterschiedlich gehandhabt werden und auch die Höhe der finanziellen Leistungen ist in den Bundesländern unterschiedlich.

 

Thema Gehirn

Frage

Meine Mutter war vor kurzen im Krankenhaus  und  der Doktor hat uns gesagt das ihr Gehirn geschrumpft ist.
Was ist das und welche Folgen kann das haben? Der Doktor war sehr  zurückhaltend mit seinen Auskünften. 
Danke im voraus für die Hilfe

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Ausschluss aus Zimmer

Frage

Ich werde von den Pflegekräften bei meinem Mann immer dann vor die Tür geschickt, wenn etwas mit ihm durchgeführt wird. Ich möchte bei meinem Ehemann dabei sein. Ich bin zudem Betreuerin und meine Tochter ebenfalls. Haben wir das Recht im Zimmer zu bleiben?

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Thema berufliche Teilhabe

Frage

Meine Tochter hatte im Jahre 2007 einen Unfall mit SHT III. Grades. 
Bei meiner Tochter sind erhebliche Fortschritte festzustellen. Eine gerade abgeschlossene Eignungsanalyse in der Reha-Klimik hat ergeben, dass sie einer Berufstätigkeit nachgehen könnte, allerdings aufgrund weiterhin vorhandener kognitiver und leichter körperlicher Einschränkungen nicht ohne Hilfe/Assistenz.
Das Problem ist allerdings, dass sie über keine Ausbildung verfügt. Als der Unfall passierte, war sie 27 Jahre alt und stand vor dem Diplomabschluss BWL. Die mir bekannten Möglichkeiten einer Ausbildung bei neurologischen Erkrankungen beziehen sich auf Jugendliche und junge Erwachsene. 

Meine Frage wäre daher, gibt es Betroffene (im Erwachsenenalter) bzw. betroffene Familien , die mit diesem Thema vertraut sind oder ähnliche Erfahrungen gemacht haben und an die wir uns wenden könnten?

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