Kooperationen mit Partnern
Kooperationspartner sind für uns als SelbstHilfeVerband unerlässlich.
Unsere Betroffenen und die Familien sind mit dem Schicksalsschlag schlechthin sehr stark emotional getroffen. Sie haben echte Probleme, Sorgen und Fragen, wie Sie die ganzen Probleme bewältigen sollen. Dies wird insofern verstärkt auftreten, wenn die stationären Einrichtungen verlassen werden.
Mit der Konfrontation der Lebenswirklichkeit (außerhalb von stationärer Versorgung) wächst auch die Eigenverantwortung für Betroffene und für die Familien. Da sind Partner als Ideengeber, Ratgeber mit Fachkompetenz und erworbener Kompetenz erforderlich.
Aber wie erkennt der Ratsuchende was für ihn eventuell wichtig ist? Was eigentlich ist wichtig? Diese Fragen suchen nach Antworten.
Wer in dieser Situation schon einmal gewesen ist, hat viele Wege beschritten und möglichweise auch seine richtige Entscheidung getroffen. Es sind die vielen sogenannten „Vielen Wege die nach Rom führen“.
Für jeden Einzelnen ist ein eigenständiger Weg wichtig. Seinen, für ihn richtigen Weg zu finden ist schwierig. Manchmal meint man am vermeintlichen Ziel angekommen zu sein und dann stellt man fest, dass das Ziel doch nicht das für ihn Richtige ist. Also muss ein neuer Weg gesucht und gefunden werden.
Mit unseren Kooperationspartnern haben wir als Verband nach Wegen gesucht, die gegangen werden können. Diese Wege führen in die verschiedenen Richtungen. Es sind Ansatzpunkte, die genutzt werden können. Dort finden wir auch fachliche Kompetenz, professionelle Dienstleister, aus verschiedenen Sparten. Mit ihnen reden, sich beraten lassen, um seinen Weg zu finden ist für uns von Wichtigkeit.
Im Folgenden finden Sie Partner auf diesen Wegen. Lassen Sie sich unabhängig, ihre eigenen Entscheidungen treffend, beraten.
Unsere Partnerliste ist eine kleine Auswahl von Möglichkeiten. Wir haben uns leiten lassen von der Kompetenz der Kooperationspartner. Wir überlassen jeden Einzelnen, in Wahrnehmung seines Selbstbestimmungsrechtes, diese oder auch andere Partner für seinen Weg zu suchen und zu finden.
apl. Prof. Dr. med. Andreas Zieger
Facharzt für Neurochirurgie, Rehabiliationswesen
Ltd. Oberarzt der Klinik Neurorehabilitation
Abt. für Schwerst-Schädel-Hirngeschädigte ( Früh- und Weiterführende Rehabilitation)
Evangelisches Krankenhaus Oldenburg und Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik
Carl von Ossietzky Universität, Oldenburg
LIS · Locked-In-Syndrom e.V.
Der gesamte Körper ist gelähmt, Sprechen und Schlucken sind nicht möglich.
Lediglich die Augenlider können bewegt werden.
Der angelsächsische Sprachraum hat für diesen Zustand das Wort Locked-in Syndrom (LIS) geprägt.
Das Locked-in Syndrom kann als Folge eines Schlaganfalls,
einer anderen Krankheit oder aber auch als Folge eines Unfalls auftreten.
Früher wurden Patienten mit dem Locked-in Syndrom als Körper ohne Emotionen behandelt.
Ein schrecklicher Irrtum!
In jüngster Zeit setzt sich die Erkenntnis durch,
dass durch eine andauernde und intensive Behandlung erstaunliche Erfolge erzielt werden können.
Zweites Leben e.V.
Zweck des Vereins „Zweites LEBEN e.V.“ ist die Förderung und Unterstützung der aufgrund einer erworbenen Hirnschädigung erkrankten Menschen. Die Hilfe umfasst das gesundheitliche, berufliche, psycho-soziale und wirtschaftliche Wohl dieser Betroffenen und unterstützt auch die Angehörigen. Der Verein hilft bei der Wiedereingliederung, wenn andere Möglichkeiten der Hilfe nicht gegeben sind. Er leistet Hilfe im Rahmen der Nachsorge und unterstützt die Betroffenen, ein „lebenswertes“ Leben zu führen.
Österreichische Wachkoma Gesellschaft
In Österreich gibt es für Patienten mit einem Apallischen Syndrom, sogenannte Wachkoma-Patienten, nach einigen Wochen intensiv-medizinischer Betreuung und nachfolgendem Aufenthalt in einem Neurologischen Krankenhaus bzw. einer Rehabilitationseinrichtung derzeit noch unzureichende weitere Versorgungsmöglichkeiten. Obwohl rund 50% dieser Patienten jünger als 40 Jahre sind, erfolgt nach Leistungsentfall durch die jeweilige Krankenkasse die Unterbringung fast ausschließlich in geriatrischen Institutionen, die für diese Anforderungen nicht geschaffen wurden.
Um die Öffentlichkeit über das Thema Wachkoma aufzuklären, um Meinungsbildnern in Politik & Wirtschaft die Unterversorgung dieser Patientengruppe vor Augen zu führen und nicht zuletzt um die Gesamtsituation in Österreich zu verbessern, wurde am 30. Mai 2001 die "Österreichische Wachkoma Gesellschaft" gegründet.
Bundesarbeitsgemeinschaft BAG Phase F e. V. (BAG Phase F)
Der Bundesarbeitsgemeinschaft BAG Phase F e. V. ist der Dachverband von Einrichtungen, die schädelhirngeschädigte Patientinnen und Patienten langfristig versorgen. Die BAG Phase F vermittelt die Aktivitäten der Landesverbände und arbeitet eng mit Selbsthilfegruppen und Angehörigenverbänden zusammen.
Wir setzen uns für die Schaffung und Weiterentwicklung bundeseinheitlich verbindlicher Qualitätsstandards in der Versorgung schwer und schwerst Schädelhirngeschädigter ein. Gemeinsam sind wir stärker. Arbeiten Sie in unseren
Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gemeinnützige GmbH
Das bfz gehört in den Bereichen Bildung, Beratung, Personal und Soziales zu den führenden Anbietern in Deutschland und ist ein flexibler Partner mit umfassenden Lösungspaketen.
Die Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gemeinnützige GmbH gehören mit ihren rund 2.400 Mitarbeitern zu den führenden Systemanbietern für Bildung, Beratung und Integration. Ihre Innovationskraft und Flexibilität ermöglichen es ihnen, aktuelle arbeitsmarktpolitische Entwicklungen eingehend zu analysieren und die dafür passenden Konzepte zu entwickeln. Ausgeprägte Praxisnähe und konsequente Orientierung am Bedarf der Wirtschaft sind dabei die Basis effizienter Bildungs- und Personaldienstleistungen, die das bfz zu einem festen Kooperationspartner machen.
Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH – Partner für eine starke berufliche Zukunft
Die FAW gGmbH sieht sich seit über 15 Jahren als einer dieser Verantwortungsträger im Rahmen der beruflichen Rehabilitation. Seit 2004 arbeiten wir sehr erfolgreich mit Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen an deren sozialer und beruflicher Wiedereingliederung. Durch das zielgruppenspezifische Rehabilitationsmanagement konnten für über 200 Einzelfälle bundesweit kreative und optimale Lösungen zur Teilhabe am Arbeitsleben gefunden werden.
SALO + PARTNER
Den wirklich Benachteiligten des Arbeitsmarktes wollen wir alle Hilfe geben, damit sie anschließend ihren eigenen Weg gehen können.
Seit 2003 bietet SALO + PARTNER für Menschen mit neurologischen Erkrankungen (Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, u.ä.) ein individuelles Integrationskonzept Ambulante Berufliche Neuro-Rehabilitation (ABN). Dies beinhaltet die umfassende Betreuung am jeweiligen Heimatort durch qualifizierte Neuropsychologen, Psychologen und Arbeitstherapeuten.
Gemeinsam mit dem Teilnehmer, seinen Angehörigen, den begleitenden Therapeuten und dem Arbeitgeber erstellen wir, in enger Abstimmung mit dem Rehabilitationsträger, einen individuellen Fahrplan für die Rückkehr ins Berufsleben.
rehacare GmbH Gesellschaft der medizinischen und beruflichen Rehabilitation
Die rehacare GmbH positioniert sich als innovatives und unabhängiges Dienstleistungs-Unternehmen im Rehabilitations- und Case Management. Wir bieten unseren durch Verletzung oder Erkrankung gehandicapten Klienten ganzheitliche, individuell angepasste Lösungen zur Reintegration in ein so weit wie möglich selbstständiges Leben in Familie, Gesellschaft und Beruf.

