Nachsorgekongress
Resümee auf dem 4. NachsorgekongressBonn, März 2010 Wohin führt uns die Strecke? Liebe Betroffene und betroffene Angehörige
Besonders freuen wir uns über die Vertreter der Fraktionen des Bundestages und begrüßen recht herzlich den Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Herrn Hubert Hüppe, MdB. Die Arbeitsgemeinschaft begrüßt recht herzlich Herrn Karl-Eugen Siegel, Initiator der Internationalen Woche des Gehirns in Deutschland und gratuliert für 10 Jahre brainWEEK in Deutschland. Wir meinen eine herausragende Leistung, die das Thema deutlich macht.. Wir haben dem Wunsch vieler Teilnehmer der letzten Nachsorgekongresse entsprochen und den Vorschag zur Namensänderung aufgegriffen. So hat sich unsere AG zur "Arbeitsgemeinschaft Teilhabe, Rehabilitation, Nachsorge und Integration nach Schädelhirnverletzung" umbenannt. Damit zeigen wir unser Anliegen konkreter und zielgerichteteter. Wir blicken kurz zurück. Im November 2006 und 2008 hatten wir den Kongresstitel „Möglichkeit und Wirklichkeit“ gewählt. Wir griffen auf die vielen Widersprüche zwischen den schon existierenden Sozialgesetzbüchern und den real existierenden Umsetzungen derselben. Die Diskussionen gaben uns dabei recht.
Die AG hat auch im letzten Jahr versucht, die Sorgen und nicht gelösten Probleme transparent und öffentlich an die Politik und an die für die Rehabilitation zuständigen Stellen zugänglich zu machen. Dafür nutzen wir wie auch in den letzten Jahren die Möglichkeit, vor der Bundestagswahl einen Fragenkatalog zu versenden. Wie Sie alle wissen war das Jahr 2009 geprägt von vielfältigen nichtssagenden oder nicht aussagekräftigen Antworten die uns erreichten. Dabei sahen wir zwei Gründe. Entweder man wollte sich nicht festlegen oder man konnte sich nicht festlegen. In beiden Fällen blieben richtungsweisende Antworten aus. Das war für uns auch in Vorbereitung des 4. Nachsorgekongresses ein schwieriges Tätigkeitsfeld. Der Arbeitstitel für meine Ausführungen ist ganz schlicht gehalten. |
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