Nachsorgekongress

Resümee auf dem 4. Nachsorgekongress

Bonn, März 2010

Wohin führt uns die Strecke?
Resümee der Arbeitsgemeinschaft Teilhabe, Rehabilitation, Nachsorge und
Integration nach Schädelhirnverletzung

Liebe Betroffene und betroffene Angehörige
Sehr geehrte Referenten und Teilnehmer  aus dem In – und Ausland des 4. Nachsorgekongresses,

Besonders freuen wir uns über die Vertreter der Fraktionen des Bundestages und  begrüßen recht herzlich den Beauftragten der Bundesregierung für die Belange  behinderter Menschen, Herrn Hubert Hüppe, MdB.
Herzlich Willkommen sagen wir den Teilnehmern aus den Fraktionen der Parteien des Bundestages
Frau  Maria Michalk, MdB von der CDU /CSU,
Frau  Gabriele Molitor, MdB von der FDP
Herr Markus Kurth, MdB von Bündnis 90 Die Grünen und
Frau Kathrin Vogler, MdB von DIE LINKE.
Frau Silvia Schmidt, MdB von der SPD musste kurzfristig absagen (hat uns ein Statement geschickt).

Die Arbeitsgemeinschaft begrüßt recht herzlich Herrn Karl-Eugen Siegel, Initiator der Internationalen Woche des Gehirns in Deutschland und gratuliert für 10 Jahre  brainWEEK in Deutschland. Wir meinen eine herausragende Leistung, die das Thema deutlich macht..

Wir haben dem Wunsch vieler Teilnehmer der letzten Nachsorgekongresse  entsprochen und den  Vorschag zur Namensänderung  aufgegriffen. So hat sich unsere AG zur   "Arbeitsgemeinschaft Teilhabe, Rehabilitation, Nachsorge und Integration nach  Schädelhirnverletzung" umbenannt.  Damit zeigen wir unser Anliegen konkreter und zielgerichteteter.

Wir blicken kurz zurück. Im November 2006 und 2008 hatten wir den Kongresstitel „Möglichkeit und Wirklichkeit“ gewählt. Wir griffen auf die vielen Widersprüche zwischen den schon existierenden Sozialgesetzbüchern und den real existierenden  Umsetzungen derselben. Die Diskussionen gaben uns dabei recht.
So wurde im  März 2009 der Kongresstitel „Wege und Stolpersteine 2009“ gewählt und auch hier stellten wir fest, dass sich eigentlich nichts geändert hat. Nachwievor gabe es erheblich Differenzen zwischen dem was immer wieder zu lesen ist und dem was sich in der Praxis bei der neurologischen Nachsorge widerspiegelt.

Die AG hat auch im letzten Jahr versucht, die Sorgen und nicht gelösten Probleme  transparent und  öffentlich an die Politik und an die für die Rehabilitation zuständigen  Stellen zugänglich zu machen. Dafür nutzen wir wie auch in den letzten Jahren die  Möglichkeit, vor der Bundestagswahl  einen Fragenkatalog zu versenden.

Wie Sie alle wissen war das Jahr 2009 geprägt von vielfältigen nichtssagenden oder  nicht aussagekräftigen Antworten die uns erreichten. Dabei sahen wir zwei Gründe.  Entweder man wollte sich nicht festlegen oder man konnte sich nicht festlegen. In  beiden Fällen blieben richtungsweisende Antworten aus. Das war für uns auch in  Vorbereitung des 4. Nachsorgekongresses ein schwieriges Tätigkeitsfeld.
So haben wir uns auf den Kongresstitel „NeuroRehabilitation stationär – und dann …?“ verständigt. Es war auch wie in den anderen Jahren unser Ziel die Vertreter  aus der Politik zu unseren Kongress einzuladen und diesmal hat es geklappt. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für Ihr Erscheinen.

Der Arbeitstitel für meine Ausführungen ist ganz schlicht gehalten.

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