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Pressemitteilung von Nova Vision

Nach einem Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma erleiden etwa 20 % aller Betroffenen
neben anderen Einschränkungen auch eine Sehstörung, z.B.

              einen Gesichtsfeldausflleklein Gesichtsfeldausfall                            wie die Hemianopsie. Bei dieser wird die linke oder rechte Hälfte der Umwelt nicht mehr wahr genommen. Diese Patienten leiden  insbesondere unter Ausfällen im zentralen Gesichtsfeld, Gesichtsfeldklein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in dem sich wichtige Aktivitäten des täglichen Lebens wie Lesen oder Einkaufen abspielen. Allein der Gesichtsfeldausfall kann bei Schlaganfallpatienten die Chance auf Wiederherstellung einer relativen Unabhängigkeit um 20/" vermindern

Pressemitteilung

 

Anerkennung für Selbsthilfegruppen in BW Ministerin Karin Altpeter mit Vertretern im Gespräch


Ministerin mit Vertretern im Gespräch
20.01.2012

Im Rahmen ihres Besuches im Landkreis Heidenheim führte Sozialministerin Katrin Altpeter ein Gespräch mit rund 30 Vertretern der örtlichen und regionalen Selbsthilfegruppen. Im Beisein von SPD-Landtagsabgeordneten Andreas Stoch und Josef Bühler von der AOK Ostwürttemberg sprach sich zunächst Klaus Köder von der Kontaktstelle für gesundheitliche Selbsthilfegruppen bei der AOK dafür aus, dass die Politik in Bezug auf die Anerkennung der Selbsthilfegruppen weg von den Sonntagsreden kommen sollte.

Der Besuch der Sozialministerin und das gemeinsame Gespräch mit den ehrenamtlich Tätigen in den Selbsthilfegruppen sei ein positives Signal für einen neuen Politikstil.
In der anschließenden Diskussion wies Katrin Altpeter darauf hin, dass für die Landesregierung die Selbsthilfe-gruppen eine wichtige Säule in der in Aufbau befindlichen „Gesundheitsstrategie Baden-Württemberg"
seien. Die Interessen der Patienten sollten in den Mittelpunkt der Gesundheitsprävention gestellt werden.
So sei es geplant, in regionalen Gesundheitskonferenzen mit den Beteiligten, insbesondere auch den Selbsthilfegruppen, die Ziele der Prävention zu beraten. Im Landeshaushalt würden die Selbsthilfegruppen zudem mit rund 220 000 Euro jährlich gefördert. Auf Anregung aus dem Teilnehmerkreis sagte Altpeter zu, sich verstärkt für die Anerkennung und Wertschätzung der ehrenamtlichen Tätigkeit der Selbsthilfegruppen, vor allem im betrieblichen Alltag einzusetzen.
Hier müsse man darauf achten, dass es durch die zunehmend umfangreicheren Aufgabenstellungen nicht
zu einer Überlastung der verantwortlichen Gruppenteilnehmer oder sogar zu einem Missbrauch ehrenamt-lichen Engagements komme. Zudem will die Ministerin im Rahmen der Kontakte mit den kommunalen Spitzenverbänden darauf dringen, dass die dezentral in den Städten und Gemeinden angesiedelten Selbsthilfegruppen eine aktive logistische und organisatorische Unterstützung durch die Kommunen erfahren. SHG_in_BW_mit_KES

Der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Stoch lobte die engagierte Arbeit der örtlichen Selbsthilfegruppen im Landkreis. Er sagte zu, sich im Rahmen der aktuellen Ausschreibung von Leistungen des öffentlichen Personennahverkehrs im Landkreis Heidenheim dafür einzusetzen,dass die wichtige Thematik der Barrierefreiheit im OPNV angemessen berücksichtigt werde.

 

Artikel: entnommen Heidenheimer Zeitung, Dienstag 24,. Januar 2012, S 10
Foto: Büro des Abgeordneten A. Stoch

Ministerin Katrin Altpeter, KLaus Köder, Andreas Stoch, Karl-Eugen Siegel stehend inmitten der
Vertreterinnen und Vertreter der Selbsthilfegruppen

 

Angebot für betroffene Familien

Behindertentransportfahrzeug für großen Rollstuhl

Ich verkaufe ein für den Rollstuhltransport umgebautes Fahrzeug der Marke FIAT Doblo 1,9 JTD ELX Farbe: blau metallic. EZ 3/2003 ca. 51000km 1.HD. Dieses Fahrzeug mit zwei hinteren Schiebetüren und Hochdach hat hinter dem Fahrersitz einen schmalen Sitz. Hinter dem Beifahrersitz und hinten am Heck sind Schienen für die Befestigung eines Rollstuhles eingebaut. Zwei verschiebbare und klappbare Auffahrrampen sind hinter der 2-flügeligen Hecktür montiert.

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Das Fahrzeug kann voraussichtlich im Februar 2012 für 3999.- Euro (Barzahlung bei Abholung!) erworben werden.

 

Tel. 05874-866 ( Montag bis Freitag ab 13:00 Uhr bis 19:00 Uhr)

 

Klänge, die bewirken ….

    Im Rahmen der 2. Fachtagung des Arbeitsfeldes Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen (MeH) in Bielefeld, fand auch ein Workshop zum Thema statt. Die Teilnehmer des Workshops waren auf-merksam bei den Ausführungen zum Thema „Musiktherapie bei Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen“. Herkenrath, Dr.Dr. Ansgar Herkenrath, Musiktherapeut, schaffte es mit seinem Vortrag einen Zusammenhang zwischen Bewusstsein und Wahrnehmung bei den Menschen im Wachkoma herzustellen. Während seines Vortrages wurden Videosequenzen seiner Musiktherapie einge-spielt.
   Ich erinnere mich noch sehr genau, als ich im Jahr 2000 meine erste Musiktherapie gemeinsam mit meiner Frau in Leezen erlebte. Unser Sohn,  noch im Wachkoma, hatte Musiktherapie und wir durften dabei sein. Es war unheimlich still, die Musik und der Gesang bei der Begrüßung ging mir durch und durch. Es war ein sehr starkes emotionales Erleben. 
   Erinnerung an eine Zeit, die schon über 10 Jahre zurückliegt. Erinnerung deshalb, weil ich mich mit einmal in diese Situation hineinversetzt fühlte. Ich konnte diese Sequenz  von innen heraus noch einmal nachempfinden. So hörte ich zu und konnte die Worte von Dr. Herkenrath sehr persönlich wahrnehmen und verinnerlichen. Ich spürte den für mich nachempfundenen  Zusammenhang zwischen den Tönen, der Stimme und den erkennbaren „bewussten Handlungen“  des Betroffenen. MT_6 Es war eine willkürliche Handlung zu erkennen, die bewusst und  sehr schlüssig nachzuvollziehen ist.  Die Videosequenzen ließen sehr deutlich miterleben, dass die Musik sehr konkret wahrgenommen wird. Und für mich war zu erkennen, dass die Handlungen des Betroffenen, die hohe Konzentration verlangten, dann  auch nach¬zuvollziehen waren.  Hier muss aber unbedingt beachtet werden, das Gesehene ist immer nur personifiziert zu erkennen. 
   Welche Leistung von Dr. Herkenrath als Musiktherapeut und welch eine Leistung des Betroffenen. Wir müssen uns vorstellen, der Mensch, stark eingeschränkt durch seine Schädelhirnverletzung, schafft es wahrzunehmen, zu verarbeiten und daraus mit seinen Mitteln etwas wiederzugeben. Für ihn bedeutet es sehr viel Energie seine Ausdrucksform zu finden. Aber, achten wir stets darauf, es ist seine Möglichkeit. Nicht bei jedem Betroffenen ist es möglich. Wir müssen hier immer das Individuum sehen. Eine Verallgemeinerung ist nicht möglich. Das kann nur gelingen, wenn sie beide in der Sitzung eine Einheit bilden. Ein vertrauensvoller Umgang miteinander, eine Basis, die dann auch diesen Erfolg mit sich bringen kann.
   Wir müssen uns immer im Klaren sein, hier muss verstanden werden, dass Menschen im Wachkoma durchaus wahrnehmen und auch in der Lage sind, willkürliche Handlungen zu vollziehen. Das mag durchaus für manchen nicht einsehbar sein, aber es ist möglich, das haben die Videosequenzen eindeutig belegt.

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Positive Resonanz beim Fachtag in Gera

Einmal mehr konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer feststellen, dass es eine Vielzahl von Problemen bei der Versorgung von Menschen im sog. Wachkoma gibt.

   Der Tag  wurde gestaltet aus der Sicht der Pflege in der stationären Phase F. Die ambulante Intensivpflege von Beatmungspflichtige stand ebenfalls im Mittelpunkt der Ausführungen. Wann und vor allem wie erkenne ich die beginnende Spastik und was ist zu tun wurde sehr aufmerksam aufgenommen.
Tiergeschützte Therapie in den Einrichtungen bei Menschen  mit erworbenen Hirnschädigungen und nicht zuletzt wie können wir dazu beitragen die Lebensqualität der Betroffenen  zu verbessern.

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SHV – FORUM GEHIRN e.V. begleitet den GNP Kongress

In der Zeit vom 22. – 24.09.2011 findet die 26. Jahrestagung der Gesellschaft für Neuropsychologie  zum Thema „ Klinische Neuropsychologie im 21. Jahrhundert“ in Aachen statt.

Als SelbstHilfeVerband begleiten wir diesen Kongress. Wir wollen den Neuropsychologen unsere partnerschaftlichen Beziehungen vermitteln. Sie sind es, die uns in der Begleitung unserer betroffenen Familienangehörigen hilfreich zur Seite stehen sollen. 
Die ersten Gespräche mit Neuropsychologen bestätigen uns die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit. Regine Lübke und Lothar Ludwig stehen den Fragenden am Stand unseres Verbandes  zur Arbeit der Selbsthilfe kompetent zur Verfügung.

Hier einige Eindrücke am Rande des Kongresses.

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Neuropsychychologen in Gespräch mit der Selbsthilfe

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