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Berlin 10. Juni 2016
Hotel Aquino Tagungszentrum Katholische Akademie



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SelbstHilfeVerband - FORUM GEHIRN e. V. | Schnörringer Weg 1 | 51597 Morsbach - Erblingen
Tel: 02294 - 90 99 922 | Mail: info@shv-forum-gehirn.de


Gesetze und Schicksal

Liebe Betroffene und Angehörige,
sehr geehrtes Fachpublikum aus Politik, Medizin, Therapie, Pflege, Sozialdienst und Justiz

Warum gibt es einen „Deutschen Hirntag“ und warum sollten Sie unbedingt dabei sein?

„Im Mittelpunkt unseres Handelns muss der Betroffene stehen!“ unabhängig in welcher Funktion wir den Prozess der Inklusion begleiten. Und genau deshalb, werden am 1. Deutschen Hirntag und auch bei den folgenden, Betroffene zunächst mit Ihrem Schicksalsbericht in das aktuelle Thema einführen.

Diese Berichte sind dann die Grundlage, der von Experten dargestellten, analysierten und schlussfolgernden Vorträge. Der Wunsch von uns als Veranstalter ist, dass diese Expertenmeinungen mit den zuvor bereitgestellten Schicksalsberichten immer wieder abgeglichen werden, auch wenn der Einzelfall nicht immer verallgemeinert werden kann.

Wir als Selbsthilfeverband erleben in unserer täglichen Arbeit, dass es in der mehrere Phasen umfassenden Rehabilitation, der anschließenden Nachsorge und nicht zuletzt in der Umsetzung der Inklusion oft nur individuelle Ansätze und Lösungen gibt. ‚Eine‘ Hirnschädigung gibt es eben nicht, sie lässt sich nicht standardisieren und bedarf daher einer entsprechenden individuellen Betrachtungsweise. Daher ist es unerlässlich, einzelne Hirnverletzte mit ihrem individuellen Schicksal zu Wort kommen zu lassen, um die mannigfachen Fassetten aufzuzeigen.

Wie in den Selbsthilfegruppen, ist dieser Erfahrungsaustausch für alle Betroffenen und Angehörigen hilfreich und motivierend. Wenn dies allein in der Gruppe geschieht, hilft dies zwar dem Einzelnen, doch verändert es noch nicht das Umfeld des Betroffenen. Um jedoch Inklusion wahr werden zu lassen, müssen Betroffene und Fachkräfte aus den unterschiedlichsten Disziplinen mit in diesen Prozess integriert werden. Sie sollen nun nicht nur aus ihrem Fachgebiet Informationen von ausgewählten Referenten erhalten, sondern sich aktiv an diesem Prozess beteiligen können.

Daher werden die Referenten nicht mit sich selbst diskutieren, sondern mit Ihnen, den betroffenen und den fachkundigen Besuchern.

Nur im Austausch aller Beteiligten ist eine Weiterentwicklung möglich! Daher lade ich genau Sie ganz herzlich zu unserem 1. Deutschen Hirntag nach Berlin ein.

Mit freundlichen Grüßen
Karl-Eugen Siegel
stellv. Vorsitzender


Unseren Unterstützern für diesen Fachtag ein herzliches Dankeschön

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